Statuten - Trachtenverein d'Schmittenstoana Bad Vigaun

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Statuten

Verein

Statuten des
Trachtenvereines "d`Schmittenstoana Bad Vigaun"


1) Name und Sitz des Vereines:

Der Verein besteht aus einer Volkstanz- & Plattlergruppe.
Der Verein führt den Namen "d`Schmittenstoana Bad Vigaun".
Er hat den Sitz in Bad Vigaun.
Er ist unpolitisch und gemeinnützig und nicht auf die Erzielung von Gewinn ausgerichtet.

§ 2) Vereinszweck

Die Erhaltung und Pflege des bodenständigen Volksbrauches, des Volksliedes, des Volkstanzes, der Volkstracht und des ländlichen Laienspieles.

§ 3) Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes und deren Aufbringung:

Veranstaltung und/oder Teilnahme an Vereinsversammlungen, Vereinsabende, Proben, öffentliche Veranstaltungen und Veranstaltungen des Landesverbandes, Fortbildungsveranstaltungen, Feste und Feiern.
Zusammenarbeit mit Vereinen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen.
Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen, verschiedene Erträgnisse (Reingewinn) und Subventionen.

Die Zusammenarbeit mit der Schmittenstoana Krampuspass erfolgt in der Form der Mitbenützung des Probelokals durch die Krampuspass und  die Lagerung der zum Krampusbrauch notwendigen Utensilien. Hauptbenutzer und der Gem. Bad Vigaun gegenüber verantwortlich bleibt jedoch der Trachtenverein „d`Schmittenstoana". Für die Zeit der Benützung des Proberaumes durch die Krampuspass von 01. November bis 31. Dezember ist der Obmann der Krampuspass „d’Schmittenstoana“ gegenüber dem Trachtenverein d’Schmittenstoana Bad Vigaun verantwortlich.
Für die Benützung des Proberaumes außerhalb der von oben angegebenen Zeit, ist die Absprache mit dem Trachtenverein erforderlich.


§ 4) Arten der Vereinsmitgliedschaft:

Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in aktive, unterstützende und Ehrenmitglieder.

§ 5) Erwerb der Vereinsmitgliedschaft:

Die Aufnahme von aktiven und unterstützenden Vereinsmitgliedern erfolgt durch den Ausschuss durch einfache Mehrheit.
Bei Eintritt als aktives Mitglied ist vor der Aufnahme eine mindestens einjährige Probezeit zu absolvieren, bei unterstützenden Mitgliedern entfällt diese.
Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Eine Berufung gegen die Ablehnung ist nicht zulässig.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes mit Beschluss der Hauptversammlung.

§ 6) Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder

Alle Mitglieder des Vereines sind berechtigt, an der Hauptversammlung teilzunehmen und Anträge zu stellen. Ferner steht allen Mitgliedern das Recht zu, den Veranstaltungen des Vereines beizuwohnen.
Alle Mitglieder haben das Ansehen und die Interessen des Vereines zu wahren, die Vereinsstatuten zu beachten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu respektieren.
Desgleichen sind alle Mitglieder mit Ausnahme der Ehrenmitglieder zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge verpflichtet, welcher einmalig, und später nur auf Antrag des Ausschusses, durch die Hauptversammlung beschlossen wird.
Sie haben das ihnen anvertraute Vereinseigentum wie Trachten, Geräte oder Musikinstrumente in sauberem und gutem Zustand zu erhalten.
Die Mitglieder der Krampus-Pass d’Schmittenstoana Bad Vigaun sind berechtigt, während der Zeit vom 01. November bis zum 31. Dezember das Problokal des Trachtenvereins für deren Aktivitäten zu nützen.

§ 7) Beendigung der Vereinsmitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
Der Austritt kann jederzeit erfolgen, ist aber dem Ausschuss zu melden.
Das austretende Mitglied verliert das Recht auf das Vereinsvermögen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vereinsausschuss wegen gröblicher Verletzung der Mitgliedspflichten oder wegen ehrwidrigen Verhaltens verfügt werden. Ausgeschlossene Mitglieder können an den Verein keine Ansprüche stellen. Eine Berufung gegen den Ausschluss ist nicht zulässig.

§ 8) Vereinsorgane:
Als getrennte Organe beider Gruppen fungieren:
a) Die Hauptversammlung
b) Der Ausschuss
c) Das Kontrollorgan
d) Das Schiedsgericht

Die Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§ 9) Hauptversammlung:

Innerhalb der ersten vier Monate jedes Jahres treten die Vereinsmitglieder am Sitz des Vereines zur ordentlichen Hauptversammlung zusammen.
Auf Beschluss des Vereinsausschusses oder auf Antrag von mindestens einem Drittel aller Mitglieder hat binnen 14 Tagen eine außerordentliche Hauptversammlung statt zu finden.
Der Vorsitz der Hauptversammlung obliegt dem Obmann. Bei Verhinderung dem Stellvertreter. Ist auch der verhindert, so hat das älteste anwesende Ausschussmitglied die Hauptversammlung zu führen.
Die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung (zum festgesetzten Zeitpunkt) ist bei Anwesenheit von der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder gegeben. Mangelt der Hauptversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt ihres Beginnes die Beschlussfähigkeit, so wird sie um eine halbe Stunde vertagt und wird sodann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.
Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Bei der Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, aus dem die Gegenstände der Verhandlung, die gefassten Beschlüsse und deren statutengemäße Geltung zu ersehen sein müssen. Das Protokoll ist vom Schriftführer zu erstellen und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 10) Aufgabenkreis der Hauptversammlung:

Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses nach Anhörung der Kontrollorgane.
Bestellung und Enthebung der Ausschussmitglieder.
Festsetzung der Mitgliedsbeiträge für aktive und unterstützende Mitglieder auf Antrag des Ausschusses.
Verleihung und Anerkennung der Ehrenmitgliedschaft.
Behandlung besonderer auf der Tagesordnung nicht angeführter Fragen.
Änderung der Vereinsstatuten und freiwillige Auflösung des Vereines.

§ 11) Vereinsausschuss:

Der Vereinsausschuss besteht aus dem Obmann, dem Obmannstv., der
Schriftführer, dem Kassier und dem Probeleiter (nur bei Volkstanz- & Plattlergruppe). Sie werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
Der Vereinsausschuss trifft zweimal jährlich zur ordentlichen Sitzung zusammen. Eine außerordentliche Sitzung kann jederzeit durch den Obmann oder durch ein Drittel des Ausschusses einberufen werden.
Die Einberufung zu den Sitzungen obliegt dem Obmann, bei dessen Verhinderung seinem Stellvertreter. Die Einberufung erfolgt mündlich oder schriftlich.
Der Vorsitz obliegt dem Obmann, bei dessen Verhinderung seinem Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, so hat das älteste anwesende Ausschussmitglied den Vorsitz zu führen.
Der Obmann ist der höchste Funktionär, ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen hin, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er sorgt für die Durchführung von gefassten Beschlüssen und erledigt die laufenden Vereinsgeschäfte.
Dem Schriftführer obliegt die Führung der Protokolle über die Hauptversammlung oder der Ausschusssitzung. Er fungiert auch als Hilfskraft des Obmannes.
Der Kassier ist für die ordentliche Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines sind vom Obmann und vom Schriftführer, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Obmann und vom Kassier gemeinsam zu unterfertigen.
Alltägliche Schriftstücke von untergeordneter Bedeutung können vom Obmann, vom Schriftführer oder vom Kassier ohne Gegenzeichnung unterfertigt werden.
Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist gegeben, wenn alle Ausschussmitglieder ordnungsgemäß eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

§ 12) Das Kontrollorgan:

Das Kontrollorgan besteht aus zwei Mitgliedern (Rechnungsprüfer), die von der Jahreshauptversammlung aus der Zahl der aktiven Vereinsmitglieder gewählt werden. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht gleichzeitig Mitglieder des Ausschusses sein.
Die Amtsdauer des Kontrollorganes beträgt drei Jahre. Ausscheidende oder führende Mitglieder des Kontrollorganes können wieder gewählt werden.
Dem Kontrollorgan obliegen die laufende Kontrolle der finanziellen Gebarung des Vereines sowie die Überprüfung des jährlichen Rechnungsabschlusses. Er hat über seine Feststellung der Hauptversammlung zu berichten.

§ 13) Das Schiedsgericht:

Aus allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis entscheidet ein Schiedsgericht.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf aktiven Vereinsmitgliedern zusammen. Je zwei sind innerhalb einer vom Ausschuss gesetzten Frist von den beiden Streitteilen namhaft zu machen. Diese vier Mitglieder wählen mit Stimmenmehrheit ein fünftes aktives Vereinsmitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorschlagenden das Los.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit.
Das Schiedsgericht entscheidet nach besten Wissen und Gewissen. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist endgültig.

§ 14) Auflösung des Vereines:

Die freiwillige Auflösung des Vereines erfolgt durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung.
Im Falle der freiwilligen Auflösung soll das Vereinsvermögen fünf Jahre in Verwaltung des ältesten Ehrenmitgliedes oder sonst in Verwahrung des letzten Obmannes und Kassieres verbleiben.
Kommt innerhalb der fünf Jahre ein Verein mit demselben oder ähnlichem Zweck zustande, so kann dieser das Vereinsvermögen übernehmen.
Bildet sich in dieser Zeit kein Verein, so hat die gleiche Hauptversammlung zu beschließen, dass das Vereinsvermögen gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Bundesabgabenverordnung §34 zuzuführen ist.

Vereinsmotto ist:
Hab` in Ehre, hab` in Acht, Heimatsitte, Heimattracht.

Vereinsgruß ist:
" Fidel! "

Bad Vigaun, am 06. Februar 2010

 
Besuchen Sie uns auch auf unserer Facebook Seite
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü